Nochmal stARTcamp Schweiz

Veröffentlicht von Christian Holst am

Vor kurzem habe ich bereits über das Schweizer stARTcamp am 21. November geschrieben, bin dann aber schnell zu unseren Überlegungen zum #neustART der stARTconference abgeschweift. Deswegen also noch einmal etwas zum Inhalt des Schweizer Camps. Das Thema lautet «Der digital erweiterte Kulturraum», mit einem Schwerpunkt auf Contentstrategien und Storytelling. Es wird also um Fragen gehen a la: Wie erzählt man mit digitalen und mobilen Medien?, wie vermittelt man und weckt man Neugier auf die Kunst?, welche Möglichkeiten der Interaktion und Partizipation gibt es?, wie kann man den virtuellen Raum mit Inhalten bespielen?, welche Skills braucht es?, welche Strategien gibt es?, wie kann man mit Grenzen und Risiken umgehen?

Ich selbst werde eine Session mit dem Titel Moving picture moving audience anbieten, wo ich ein kleines Forschungsprojekt vorstelle, an dem ich gerade für das Institut für Designforschung (ZHdK) arbeite. Bei dem Projekt haben wir Zürcher Kultureinrichtungen befragt, wie sie Bewegtbild in ihrer Kommunikation einsetzen. Die Idee ist, aus der Praxis der Kultureinrichtungen abzuleiten, welche Ansätze und Konzepte gut funktionieren. Das Problem mit Ansätzen aus der Beraterpraxis ist ja oftmals, dass sie sehr generisch sind und/oder an der Realität der Kultureinrichtungen vorbeigehen. Die erste Befragungsrunde ist gerade abgeschlossen, in den kommenden Wochen folgen noch ein paar vertiefende Interviews, so dass ich beim stARTcamp dann werde sagen können, was dabei herausgekommen ist.

Außerdem wird im Rahmen des Schweizer stARTcamps auch der neue Leitfaden Social Media für Museen II – Das digital erweiterte Museum vorgestellt. Dieser Leitfaden wurde unter Federführung von Axel Vogelsang an der Hochschule Luzern, Design / Kunst erarbeitet. Den ersten Band kann man übrigens immer noch kostenlos als PDF bezehen. Wer sich also dafür interessiert ist herzlich eingeladen, im Anschluss an das Camp zum Apero (für deutsche Leser: Empfang) im Café Pavillon des Museums für Kommunikation zu kommen. Ein gedrucktes Exemplar (Limited Edition!) des Leitfadens ist für die Camp-Teilnehmer übrigens im Eintrittspreis inklusive!


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