Buchtipp: Der digital erweiterte Erzählraum

Buch: Der digital erweiterte ErzählraumIm Nachklang zum stARTcamps Schweiz 2016 gab es im Kommunikationsmuseum in Bern noch eine Buchtaufe. Ich hatte das in meinem Bericht über das Camp in einem kurzen Absatz bereits erwähnt. Inzwischen konnte ich mir das Buch etwas genauer anschauen und möchte es hier ausdrücklich empfehlen. Es ist nochmal deutlich umfangreicher und inhaltlich tiefgehender als das erste – für Einsteiger immer noch empfehlenswerte – audienceplus-Buch. Mehr…

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Rückblick auf das stARTcamp Bern

Bild stART ContainerAm vergangenen Montag fand das zweite Schweizer stARTcamp statt, diesmal im Alpinen Museum in Bern. Auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank, dass wir die Räumlichkeiten nutzen durften. Wie im vergangenen Jahr waren um die 50 Personen da, in meinen Augen eine ideale stARTcamp-Größe. Relativ bescheiden war diesmal das Sessionangebot mit nur neun Angeboten. Das darf und solle sich bei zukünftigen stARTcamps noch ändern. Mehr…

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Nochmal stARTcamp Schweiz

Vor kurzem habe ich bereits über das Schweizer stARTcamp am 21. November geschrieben, bin dann aber schnell zu unseren Überlegungen zum #neustART der stARTconference abgeschweift. Deswegen also noch einmal etwas zum Inhalt des Schweizer Camps. Das Thema lautet «Der digital erweiterte Kulturraum», mit einem Schwerpunkt auf Contentstrategien und Storytelling. Es wird also um Fragen gehen a la: Wie erzählt man mit digitalen und mobilen Medien?, wie vermittelt man und weckt man Neugier auf die Kunst?, welche Möglichkeiten der Interaktion und Partizipation gibt es?, wie kann man den virtuellen Raum mit Inhalten bespielen?, welche Skills braucht es?, welche Strategien gibt es?, wie kann man mit Grenzen und Risiken umgehen?

Ich selbst werde eine Session mit dem Titel Moving picture moving audience anbieten, wo ich ein kleines Forschungsprojekt vorstelle, an dem ich gerade für das Institut für Designforschung (ZHdK) arbeite. Bei dem Projekt haben wir Zürcher Kultureinrichtungen befragt, wie sie Bewegtbild in ihrer Kommunikation einsetzen. Die Idee ist, aus der Praxis der Kultureinrichtungen abzuleiten, welche Ansätze und Konzepte gut funktionieren. Das Problem mit Ansätzen aus der Beraterpraxis ist ja oftmals, dass sie sehr generisch sind und/oder an der Realität der Kultureinrichtungen vorbeigehen. Die erste Befragungsrunde ist gerade abgeschlossen, in den kommenden Wochen folgen noch ein paar vertiefende Interviews, so dass ich beim stARTcamp dann werde sagen können, was dabei herausgekommen ist.

Außerdem wird im Rahmen des Schweizer stARTcamps auch der neue Leitfaden Social Media für Museen II – Das digital erweiterte Museum vorgestellt. Dieser Leitfaden wurde unter Federführung von Axel Vogelsang an der Hochschule Luzern, Design / Kunst erarbeitet. Den ersten Band kann man übrigens immer noch kostenlos als PDF bezehen. Wer sich also dafür interessiert ist herzlich eingeladen, im Anschluss an das Camp zum Apero (für deutsche Leser: Empfang) im Café Pavillon des Museums für Kommunikation zu kommen. Ein gedrucktes Exemplar (Limited Edition!) des Leitfadens ist für die Camp-Teilnehmer übrigens im Eintrittspreis inklusive!

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stART.10: Vom 8.-10. September in Duisburg

stART.10
Bei der positiven Resonanz auf die stART.09 im vergangenen September, war schnell klar, dass es im Jahr, in dem Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt sind, auf jeden Fall eine Neuauflage geben würde. Diese findet jetzt statt vom 8.- 10. September 2010, wieder in Duisburg in der Mercatorhalle. Die laufenden Infos, Call for Paper, Ticketverkauf, Programm und Sprecher etc. werden in den kommenden Wochen und Monaten im stART-Blog bekannt gegeben.

Während es bei der ersten Ausgabe der stARTconference darum ging, ganz grundsätzlich das Potenzial der sozialen Medien für Kultureinrichtungen auszuloten, liegen die thematischen Schwerpunkte in diesem Jahr zum einen auf social-media-basierten Geschäftsmodellen, also der Frage, wie im Web 2.0 trotz Gratis- und Amateur-Kultur Geld zu verdienen ist, und zum anderen auf dem mobilen Web. Gerade das mobile Web könnte Antworten auf die Frage nach den Geschäftsmodellen geben, da hier offenbar eine erhöhte Zahlungsbereitschaft besteht. Auch in diesem Jahr wird es aber wieder Grundlagenworkshops, Best practices und allgemeine Vorträge geben, so dass für jedes Interesse und jeden Kenntnisstand ein interessantes Programm geboten wird.

Ach ja, hier gibt es noch in Erinnerung an die stART.09 einen Zusammenschnitt aus meinem Workshop «Einführung in das Podcasting kultureller Inhalte»:

Workshop Christian Holst, Teil 1 from erence“>stARTconference on Vimeo.

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