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Veröffentlicht von Christian Holst am

für Oldenburg. Oldenburg ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands, wenn nicht Europas oder sogar der Welt. Es gibt nicht nur schöne, breite Radwege, sondern teilweise eigene Verkehrsführung für Radfahrer, durch die ich mich ausgesprochen ernst genommen und zuvorkommend behandelt gefühlt habe.

Bremen ist für Radfahrer dagegen anstrengend, gefährlich und pannenträchtig. Es ist zum Beispiel nicht möglich, in einigermaßen angemessener Zeit von der Neustadt zum Bahnhof zu kommen, ohne gegen zahlreiche Verkehrsvorschriften zu verstoßen. Die paar Radwege, die es gibt, sind in katastrophalem Zustand und außerdem mit Glasscherben übersäht. Fast hat man den Eindruck, in Bremen gibt’s kein Pfand und entsorgt die Flaschen deswegen auf den Radwegen. Echt ätzend! Mit den richtigen Wahlversprechen könnte man sich hier meine Stimme bei der Senatswahl am 13. Mai sichern.

Anm.: Weil so beliebt, hier wieder eine Zahlenüberschrift. 😉

Kategorien: Bremen

5 Kommentare

beisasse · 6. Mai 2007 um 9:53

geh doch mal zu fuss. und wie wäre wohl der punktestand für zu-fuss-geher? hier in a. lässt es sich hervorragend zu fuss gehen.

ch · 7. Mai 2007 um 18:05

Auch ein knapper Sieg für Oldenburg, einfach weil’s kleiner ist und man deswegen alles besser erreicht.

Klaus Holst · 10. Mai 2007 um 11:18

Oldenburg als die Königin der Fahrradstädte? Schmale Radwege, großen Teils nicht asphaltiert, sondern gepflastert, kaum Fahrradwegweiser? Da sind sicher andere Städte viel weiter vorne! Wie wär’s mit Kiel, Münster, Erlangen usw. Gute Fahrt wünscht K.H.

ch · 10. Mai 2007 um 21:04

Naja, mein überschwänglicher Lobpreis hatte natürlich gewisse dramaturgische Funktion. Aber so falsch kann ein geschätzter Anteil von 92% radelnden Oldenburgern ja auch nicht liegen…

Udo · 1. Juli 2007 um 16:36

> Oldenburg ist eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands

Klar, ebenso, wie ich der Liebste aller Udos bin und Morgen der Weihnachtsmann kommt.
Hau weg den Schrott!

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