Blühende Landschaften

Veröffentlicht von Christian Holst am

Am vergangenen Samstag war ich in Leipzig, einer Stadt, die eigentlich so eine Art Weltkulturhauptstadt ist. Wagner wurde dort geboren, Leibniz und Liebknecht auch; Bach hat dort gewirkt und ist dort gestorben, ebenso Mendelssohn. Goethe und Nietzsche haben dort studiert und Heisenberg hatte hier seine erste Professur (Berufung im zarten Alter von 26!). Außerdem hat Leipzig das älteste Orchester der Welt und zugleich eins der besten.

Anmerken tut man das der Stadt zumindest auf den ersten Blick aber nicht. Durch die vielen Kaufhäuser und Karstadts etc. sehen ja alle deutsche Großstädte mittlerweile gleich aus. Leipzig sieht insofern sozusagen noch gleicher aus, weil es hier extrem viele Kaufhäuser gibt. So schien es mir zumindest. Um Leipzig herum muss es die berühmten »blühenden Landschaften« tatsächlich geben, denn irgendjemand muss da ja auch einkaufen.

Kategorien: Reisen

3 Kommentare

beisasse · 13. November 2007 um 9:18

leibzig ist toll! dort habe ich zum ersten mal sushi in meinem leben gegessen. wahrscheinlich hatten die auch das erste starbucks in der bundesrepublik. das ist jedenfalls mein bild von leipzig.

ch · 13. November 2007 um 11:14

Witzig, dass Leipzig für dich durch das Sushi so aufgewertet wird! Sooo toll sind weder Sushi noch Starbucks, oder? Wie auch immer. Ich hatte ca. 1 Stunde Zeit, mir Leipzig anzugucken. Mein Eindruck ist also extrem oberflächlich.

beisasse · 13. November 2007 um 11:36

ja. das waren nur beispiele für blühende landschaften. meine sushi- und starbucksneigung tendieren gegen „zur kenntnis genommen“.

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