Kurzrezension: Sopranos, Staffel 3

Veröffentlicht von Christian Holst am

Nach einer wirklich lahmen ersten Episode hat sich die 3. Staffel der Sopranos zur bislang eindeutig besten entwickelt. Der Grund: die Geschichten sind gut und die Figuren entwickeln sich und handeln glaubwürdiger als in den ersten beiden Staffeln, insbesondere der zweiten. Die kriminellen Aktivitäten treten etwas in den Hintergrund und die persönlichen Krisen aller Familienmitglieder in den Vordergrund. Tonys Frau Carmela hadert mit der Ehe, Tochter Meadow ist unglücklich verliebt und Anthony Jr. fliegt von der Schule. Höhepunkt der Staffel ist sicher die Beziehung, die Tony mit einer attraktiven Autoverkäuferin, brillant gespielt von Annabella Sciorra, eingeht. Das ist ebenso erotisch wie aufreibend, nicht nur für Tony, sondern auch für den Zuschauer. Grandios übrigens auch das Ende der letzten Folge, wo die gesamte Familie zu einer Beerdigung zusammenkommt. Das kann in seiner filmischen Qualität schon fast mit dem Ende der Paten-Trilogie mithalten. (Naja: fast.)


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