Die Elbe als Opernbühne

Veröffentlicht von Christian Holst am

Ja, es kann passieren, dass ein Opernabend mal «unterirdisch» ist. Und vielen Opernhäusern steht das sinnbildliche Wasser «bis hier» was die Finanzen angeht. Aber wie soll man das jetzt nennen? In Dresden hatte gestern eine Unterwasseroper mit dem Titel «AquAria_PALAOA – Das Alter der Welt II» Premiere. Zu erfahren ist, dass damit zum einen an die Jahrhundertflut in Dresden vor zehn Jahren erinnert werden soll. Zum anderen möchte die Protagonistin und Leiterin des Stücks, Claudia Herr, zeigen, dass es unter Wasser nicht still ist. Schon gar nicht, wenn ein Dampfer auftaucht, der offenbar auch mitspielt in dieser Oper, Stimmfach «seriöser Bass» oder so. Die Zuschauer müssen sich zum Glück keine Sorgen machen, nass zu werden. Der Teil der Handlung, der unter Wasser spielt, wird auf Leinwände über Wasser übertragen. Apropos Handlung: über die ist nur sehr wenig zu erfahren. Herr – die früher übrigens mal Leistungsschwimmerin war – spielt eine Frau auf der Suche nach ewiger Jugend und findet sie nach etwa anderthalb Stunden im Wasser. Auf Tagesschau.de gibt es einen kurzen Videobericht über das Spektakel.


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