Wie Glenn Gould und Luciano Pavarotti das klassische Konzert schöpferisch zerstörten und warum sie trotzdem kein schlechtes Gewissen zu haben brauchen

Veröffentlicht von Christian Holst am

«Man muss das Konzert verändern, um es zu erhalten.» Der Satz von Martin Tröndle ist zu einem Mantra der klassischen Musikszene geworden. Die Hoffnung scheint zu sein, dass die Innovationslogik normaler Märkte auch frischen Wind und neue Kunden in die altehrwürdige klassischen Musik bringt. Übersehen wird bei dieser Forderung, dass die «schöpferische Zerstörung» der Innovation das klassische Konzert bereits vor Jahrzehnten zum Stadion- oder wahlweise Wohnzimmer-Konzert weiterentwickelt hat. Um zwei Beispiele zu nennen: Glenn Goulds späte Interpretationen, z.B. der Goldberg-Variationen, sind ausschließlich auf Tonkonserve rezipierbar (gewesen) und ein ästhetisches Ergebnis nicht nur der technischen und interpretatorischen Fähigkeiten Glenn Goulds am Instrument, sondern auch der bewusst und offen genutzten Studio- und Schnitttechnik der frühen 80er Jahre.

www.youtube.com/watch?v=N2YMSt3yfko

Knappe zehn Jahre später schmetterten die drei Tenöre ihr «Nessun dorma» vor 6.000 Personen in den Nachthimmel über den Caracalla-Thermen (Veranstaltungsort!). Weitere knapp 800 Mio. Menschen sahen sich das Ereignis im Fernsehen an.

www.youtube.com/watch?v=LYAsFelf7no

Darüber hinaus haben die neuen technischen Möglichkeiten bereits lange vor Gould ganz neue Arten von Musik hervorgebracht. Der weitaus überwiegende Teil der zeitgenössischen Musik (nicht nur aus dem klassischen Sektor) ist ohne den Einsatz elektronischer Instrumente und Medien überhaupt nicht denkbar. Innovationen wie die elektronische Verstärkung haben nicht nur die Rezeption – Stichwort Stadionkonzerte -, sondern auch die Musik selbst radikal verändert. Dass diese Innovationen mit der klassischen Musik nichts zu tun haben, kann man nur glauben, wenn man die strikte Trennung zwischen E- und U-Musik für sinnvoll und die klassische Musik für eine abgeschottete Nische hält.

Aber selbst wenn man mal die Kategorie der E-Musik beibehält: Mehr oder weniger in zeitlicher Nähe zu Tröndles Aufruf sind inzwischen zahlreiche Initiativen entstanden, die klassische Konzerte zwar nicht unbedingt schöpferisch zerstören, aber doch unter anderen Vorzeichen präsentieren wollen. So zum Beispiel das Podium-Festival oder die Y-Night in der Schweiz, um nur zwei Beispiele zu nennen. Mittlerweile handelt es sich dabei nicht mehr nur um eine Graswurzel-Bewegung: Gerade hat Yannick Nézet-Séguin in einer Keynote für die Classical Next neue Spielorte, neue Dresscodes und neues Repertoire gefordert. Und vor einigen Monaten gab es im Web eine von Radiohead-Mitglied Johnny Greenwood angestoßene Diskussion, ob man im Sinfoniekonzert zwischendrin klatschen dürfen sollte, spontaner programmieren könnte oder während der Konzerte nicht ein Smartphone benutzen dürfe.

Gareth Davies, Solo-Flötist beim London Symphony Orchestra, stellt mit durchaus einleuchtenden Argumenten in Frage, ob sich durch solche Ansätze wirklich etwas ändert. Für ihn bleiben die Innovationsversuche bei klassischen Konzerten sehr oberflächlich:

There seems very little invention and much more repackaging.

Und er führt diese These dann anhand einiger Beispiele näher aus, zum Beispiel:

Don’t get me started on fancy lighting. Why on earth anyone thinks that the holy grail of audiences for classical music – young people – who have been brought up on YouTube, video games, 3D films, iPhones and on demand content, are going to be impressed by subtly changing mood lighting during a symphony which never asked for it in the first place, is beyond me.

Später im Text berichtet er vom jährlichen Trafalgar Square-Konzert des London Symphony und ist sich sicher, dass die Hauptfaszination des Ereignisses mit 10.000 Besuchern sich im Kern nicht von der eines Sinfoniekonzerts in einem herkömmlichen Konzertsaal unterscheidet:

What we presented was great music performed at the top level conducted by the best.

Und so lange das den Kern des Erlebnisses klassischer Musik ausmacht, ist für mich auch die Frage, was denn eigentlich genau verändert oder erneuert werden muss? Natürlich, warum soll man Musik nicht visualisieren

www.youtube.com/watch?v=JhHFzLfQDVQ

oder Klassik im Club spielen und die Zuhörer dabei ein Bier trinken lassen? Dagegen spricht in meinen Augen genau so wenig, wie eine Mahler-Sinfonie im Wohnzimmer oder im Auto zu hören (letzteres offenbar eine Leidenschaft, die Udo Lindenberg und Angela Merkel teilen). Ich bezweifel nur, dass das die Zukunft der klassischen Musik ist (der Weg in eine neue Ära, wie es auf der Website von Klassik im Club heißt) und sie zu einem hippen Phänomen machen wird.

Dazu gibt es doch zu viel klassische Musik, die sich einfach am besten in der konzentrierten, stillen Atmosphäre eines Konzertsaals rezipieren lässt. Meine These ist: je grösser die Besetzung, desto bedeutender ist der geeignete Raum. Ich habe vor langer Zeit einmal Mahlers Vierte in einer Reithalle gehört. Es spielte das Deutsche Symphonieorchester Berlin unter der Leitung von Kent Nagano. Es war also sicher keine schlechte Interpretation. Was ich in Erinnerung habe ist allerdings die Schwalbenfamilie, die unter dem Dach der Reithalle nistete und keine Rücksicht auf Orchester und Publikum nahm, sondern alle paar Minuten die von der Futtersuche zurückkehrende Mutter lautstark begrüßte. Vor nicht so langer Zeit hörte ich die Vierte wieder einmal. Diesmal in der Zürcher Tonhalle, einem Saal mit einer Akustik, die derart transparent ist, dass ich Details hörte, die mir bei keinem vorherigen Konzert, in keiner Aufnahme und schon gar nicht in der Reithalle je aufgefallen waren. Ein anderes Beispiel: Ebenfalls vor langer Zeit hörte ich Mahlers Achte in der Kieler Ostseehalle unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Es war also ziemlich sicher eine schlechte Interpretation. Aber die Halle gab dem Stück den Rest. Und wiederum ein positives Erlebnis war die Aufführung des gleichen Stücks im KKL Luzern, angeblich einem der weltweit besten Konzertsäle. Auch wer mal eine Aufführung im Bayreuther Festspielhaus miterlebt hat weiß, dass der Saal selbst ein Instrument ist, das die Qualität einer Aufführung maßgeblich mit beeinflusst. Insofern ist es zwar mal eine nette Aktion, wenn das Ensemble Spira mirabilis Beethovens 2. auf dem Piazza di Vicchio in Florenz spielt. Aber kreuzende Autos und Mofas sind kein Gewinn für die Musik und es hat wohl seinen Grund, dass das Ensemble normalerweise auch lieber in Konzertsälen oder Kirchen auftritt.

www.youtube.com/watch?v=xYBYq5-4IC4

Das eigentliche Problem der klassischen Musik liegt in meinen Augen weniger daran, dass die Verpackung unattraktiv geworden ist, als an zwei anderen Punkten:

Klassische Musik spielt als zeitgenössische Musik praktisch keine Rolle. Nicht einmal die Filmmusik hat sie sich nachhaltig erobern können. Schönberg, Korngold und Schostokowitsch schrieben auch für den Film. Die heutigen Filmkomponisten werden in der Klassikszene jedoch kaum wahr- geschweige denn ernst genommen. Alle Jubeljahre findet man vielleicht einmal John Williams Star Wars-Suite auf dem Programm eines Sinfonieorchesters. Ansonsten ist die zeitgenössische Musik eine weitestgehend durch öffentliches Geld und Stiftungsmittel am Leben gehaltene Nische ohne ästhetische Relevanz über deren Grenzen hinaus.

Das zweite Problem ist ein Missverständnis, dem auch viele Theater und Opernhäuser mit ihrem «musealen» Repertoire aufsitzen. Es ist der Glaube, einen Bezug zur Gegenwart vermitteln zu müssen und diese Musealität um jeden Preis zu vermeiden. Aber was soll ein Kunstwerk aus dem 18. oder 19. Jahrhundert denn anderes als (auch) museal sein? Es ist alt, es ist ästhetisch und technologisch nicht auf dem Stand unserer Zeit. Na und? Dass etwas museal ist heißt ja nicht, dass wir es nicht mehr ohne Weiteres verstehen können, dass es uns nicht berühren, faszinieren, anregen, abstoßen oder sonstwie erreichen kann. Ironischerweise geht das vielen Menschen viel eher mit der zeitgenössischen klassischen Musik so.

Der effektivste Hebel, der klassischen Musik wieder zu mehr Relevanz und Beliebtheit zu verhelfen, scheint zu sein, das aktive Musizieren von früh an zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens zu machen. Alle erfolgreichen Vermittlungskonzepte, von El Sistema bis Rhythm Is It oder Jedem Kind ein Instrument, setzen nämlich genau an diesem Punkt an. Und eine Studie der Uni St. Gallen bestätigt diesen Ansatz. Die kurz gefasste Erkenntnis der Studie lautet: Wer selbst ein klassisches Instrument lernt und als Kind aktiv (klassische Musik) musiziert, wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein Leben lang einen positiven Bezug zur klassischen Musik behalten, zumindest als Fan, vielleicht auch als aktiver (Amateur-)Musiker.

Eine aufgehübschte Verpackung kann demnach nicht die inhaltliche Vermittlung ersetzen. Vielleicht führen solche Aufhübschungen sogar eher in die Irre, weil sie wahrscheinlich ineffektiv bleiben werden, wenn es darum geht, die Relevanz der klassischen Musik zu erhalten. (Als ich mal eine Klassik im Club-Veranstaltung besucht habe, bestand das Publikum – so war zumindest mein Eindruck – mindestens zur Hälfte aus Mitarbeitern von Kultureinrichtungen, die sich dieses neue Format einmal anschauen wollten.) Und wenn die inhaltliche Vermittlung gelingt, ist die Verpackung wie es scheint ohnehin zweitrangig. Dann kann man ein konventionelles Sinfoniekonzert ebenso genießen, wie ein «Nessun dorma» beim Open Air-Konzert, ein Streichquartett im Club oder eine Glenn Gould-Aufnahme im Wohnzimmer.


7 Kommentare

huflaikhan · 9. Juni 2015 um 8:38

Hi, ich finde die Analyse schon sehr gut und überzeugend. Auch, dass mit einigen immer wieder vorgebrachten Vorurteilen aufgeräumt wird. Prima.
Gleichwohl bleiben einige bestehen. Diejenigen zur Neuen Musik zum Beispiel. („Ansonsten ist die zeitgenössische Musik eine weitestgehend durch öffentliches Geld und Stiftungsmittel am Leben gehaltene Nische ohne ästhetische Relevanz über deren Grenzen hinaus.“) Das stimmt nicht, wenn man sich die Besucher bei den diversen Festivals so anschaut. Ausverkauft ist oft. Und die Musik wird auch unter erbärmlichen sozialen Bedingungen trotzdem komponiert. Gleichwohl gibt es da auch den „Zirkel“ – aber den gibt es in allen Musikbereichen genauso – nur die Anzahl der Hörer ist verschieden. …

Was ich aber grundsätzlich irgendwie schwierig finde, ist, dass man (?) glaubt, den Dingen zu einer Relevanz verhelfen zu müssen. Das zuletzt zeigt, dass Musik nicht als gesellschaftliches Produkt sondern das eines Marktes versteht. Und das empfinde ich als falschen Ansatz. Kunst realisiert sich nicht als Kunst durch die „Masse“, die sie wahrnehmen soll. Kunst realisiert sich als Kunst! Und die Menschen müssen in die Lage versetzt werden, dafür in Freiheit versetzt zu werden, dies wahrnehmen zu können, zumindest potentiell. Also den Geist der Offenheit, Freiheit, Reflektion und Hingabe … für sich zu behaupten.

M

    Christian Holst · 9. Juni 2015 um 22:17

    Der zitierte Satz ist gar nicht als Qualitätsurteil über Neue Musik gemeint, sondern rein beschreibend. Während man aus der Welt der so genannten U-Musik immer wieder mal mehr oder weniger gelungene Versuche unternommen hat, Brücken zur klassischen Musik zu schlagen (z.B. Frank Zappa, der ein großer Fan von Edgar Varese war, Zappas Schüler Steve Vai oder Jon Lord), kann ich den umgekehrten Weg in der zeitgenössischen klassischen Musik nicht sehen. In dieser Nische herrscht nach meiner Wahrnehmung zu viel Dünkelhaftigkeit und viel zu wenig Selbstironie. Vielleicht ist das eine einseitige Wahrnehmung. Öffentliches Geld sollte in meinen Augen zudem schon nur in Dinge fließen, die eine gewisse (potenzielle) Bedeutung haben, durchaus als gesellschaftliches Produkt, gar nicht unbedingt im Sinne von Marktgängigkeit. (Wo diese vorhanden ist, braucht es ja kein öffentliches Geld.)

Minh Schumacher · 10. Juni 2015 um 10:58

Vielen Dank für die so breite Darstellung so ungefähr aller Bau- und Diskussionsstellen, die es im Moment in diesem Bereich so gibt. Ich möchte dein ein oder anderen zusätzlichen Denkanstoß noch draufgeben:

„Innovationen wie die elektronische Verstärkung haben nicht nur die Rezeption – Stichwort Stadionkonzerte -, sondern auch die Musik selbst radikal verändert.“

DIE Musik, und das ist ja absolut keine Neuigkeit, ist durch Innovationen nochmals deutlich heterogener geworden: zahlreiche Strömungen und Sparten haben die Hörerschaft in Klein- und Kleinstgruppen zersplittert – noch ein Grund irgendwelche uralt-Dichotomien wie U- und E-Musik endgültig über Bord zu werfen. Aber entscheidender denke ich ist tatsächlich die Rezeption im Rahmen der neuen „Hörgewohnheiten“. Eine interessante Neuerung durch u.a. Soundtechnik und elektronische Musik ist beispielsweise die Fixierung auf tiefe Frequenzen, die „Bass-Lastigkeit“ welche uns wortwörtlich in Mark und Bein eingespeichert wurde. Hier finde ich ist eine große Frage wie wir bzw. die ursprünglich aus dem nicht-verstärkten Zeitalter stammende Musik damit umgehen werden. Denn nur weil die Musik in jenem Zeitalter komponiert wurde heißt noch lange nicht dass sie nicht durch neue technische Mittel in anderem, besonderen Glanz erstrahlen kann. Dieses Phänomen gab es ja schon immer, durch technische Neuerungen bei den Instrumenten selbst (und auch wenn historische Aufführungspraxis momentan mit gewisser Berechtigung hoch im Kurs ist). Hier gilt es also offen zu bleiben und die Vielfalt von neuer und alter Musik mit unseren heutigen tollen Mitteln so gut wie möglich abzubilden.

Zu den Worten von Gareth Davies möchte ich nur kurz äußern, dass die Überzeugung, neue Konzertformate seien nichts anderes, als eine Sinfonie mit Stroboskop aufzuführen, genauso platt ist wie eben dies auch so zu tun. Natürlich wird viel experimentiert und auch gescheitert, aber der interessante Aspekt am Konzertdesign ist doch, den Konzertmoment, die Szenerie so atmosphärisch besonders zu gestalten, dass eine ganz individuelle, persönliche Offenheit entsteht, die besondere Erlebnisse mit der Musik zulässt. Dieser Gedanke der „Aura“ ist der zentrale Punkt, in dem sich so ziemlich alle intensiven Erlebnisse versammeln. Kern jedes inspirierenden und intensiven Besuchs einer Bar mit Freunden sind doch die spannenden Gespräche und Vibes die aufkommen. Die gut gestaltete Bar bietet dafür das Setting. Und dafür ist sie sicherlich nicht ausgeleuchtet wie ein Klassenzimmer. Dies ist ein Aspekt, natürlich kann Licht auch zur eigenen Kunstform werden die besondere Verbindungen mit der Musik eingeht. Auch hier gibt es gelungene und weniger gute Versuche – möglich ist aber im Prinzip erst einmal alles.

Den dritten Punkt den ich nicht unkommentiert lassen möchte ist die Wahl des Konzertortes. Ein heikles Thema, da es immer ein großes Risiko ist. Wenn man schon öfters bei klassischen Konzerten in off-locations war, sind sicherlich ein oder mehrere Konzerte dabei welche absolut nichts gewonnen haben durch den anderen Ort (außer einigen neugierigen, interessierten Menschen die primär gekommen sind um sich das Gebäude anzuschauen). Auf der anderen Seite gibt es spannende Überraschungen in Sachen Akustik: Bei unserer letzten Ausgabe vom PODIUM Festival haben wir Schnittke sowie Strauss Metamorphosen in einer Autowerkstatt aufgeführt. https://youtu.be/0pcatjM_jmU
Durch eine besondere Art der Inszenierung, aber auch durch die unerwartet fantastische Akustik in der Halle haben die Stücke sehr dazugewonnen und das Publikum tief berührt – meiner Ansicht mehr als in der frontalen Situation in einem akustisch perfekten Kammermusiksaal. Gut konzipierte (und vor allem dann auch tatsächlich gelungene) Philharmonien sind ein Wert für sich und es macht sicherlich immer Spaß, darin ein gutes Orchester zu hören. Aber alternative Konzertorte sind und bleiben spannend, denn obwohl sie nicht dafür konstruiert wurden können sie natürlich toll klingen. Auch bei PODIUM haben wir gegenteilige Beispiele erlebt aber das gehört zum Risiko des Ausprobierens mit dazu. Auch hier ist wieder der Faktor Technologie interessant, der sich weiter und weiter entwickelt und durch akkustisch supportive Maßnahmen vielleicht in Zukunft aus einigen Räumen einen wohlklingenden Saal machen könnte.

    Christian Holst · 10. Juni 2015 um 19:17

    Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar, der ja fast selbst ein Blogpost ist. Ich finde den Ansatz richtig, Dinge auszuprobieren, Risiken einzugehen und zu schauen, was funktioniert und was nicht. Meine persönliche Erfahrung ist aber eben doch immer wieder, dass ganz «normale» Konzerte im klassischen Konzertsaal den tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen. Und in diesem Sinne verstehe ich Gareth Davies‘ durchaus humorvoll gemeinte Ausführungen: Am Schluss geht es darum, ob gute Musik gut aufgeführt wird und nicht darum, über Äußerlichkeiten dem Ganzen einen neuen Anstrich zu geben. Das macht die Konzerte nicht besser und wird auch kein neues Publikum bringen.

Ute Vogel · 16. Juni 2015 um 21:07

Ah, sehr schöner Beitrag. Habe ich bei mir im Nachklapp verlinkt 🙂
https://frauvogel.wordpress.com/2015/05/23/wie-die-klassische-musik-in-mein-leben-kam/

    Christian Holst · 16. Juni 2015 um 21:09

    Danke sehr! 🙂

Wie die klassische Musik in mein Leben kam. | frauvogel · 16. Juni 2015 um 21:02

[…] 16.6.15: Den Beitrag von Christian Holst entdeckt, der sich des Themas fachmännisch, analytisch und kritisch annimmt. Und in den […]

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