Winterwonderland

Veröffentlicht von Christian Holst am

Gestern habe ich mit John einen Ausflug ins Berner Oberland gemacht und mich von den majestätisch in der Sonne liegenden Bergen beeindrucken lassen. Sie haben es wirklich leicht, muss man sagen: Es ist ein tolles Panorama, das sich auf dem gut einstündigen Fußweg von Grütschalp nach Mürren vor einem ausbreitet. Während man auf dem Plateau durchs sanft geschwungene Winterwonderland stapft, protzen im Hintergrund Eiger, Mönch und Jungfrau um die Wette.

Auf der Kleinen Scheidegg, auf die wir im Anschluss hochgefahren sind, steht man unmittelbar vor der Eigernordwand, deren Erstbesteigung übrigens erst im 9. Versuch geglückt ist. Die ersten 8 Versuche endeten tödlich. Ansonsten gilt es auf der Kleinen Scheidegg vor allem aufzupassen, dass einen die Skifahrer, die das Lauberhorn hinuntergedüst kommen, nicht umnageln, denn Fußgänger sind hier eigentlich nicht vorgesehen. Wir haben uns deswegen in eine »Beiz« verzogen und Röschti und Käsefondue gegessen. Besonders bemerkenswert fand ich die vielen kleinen Steppkes, die, mal gerade fünf Jahre alt, mit einem Affenzahn die Berge abwärts sausen. Lesen und Schreiben können sie wahrscheinlich noch nicht, aber mit dem Skifahren klappt’s wunderbar.

Natürlich gibt’s auch ein paar Fotos vom Ausflug.

Kategorien: Schweiz

1 Kommentar

Scotty · 18. Dezember 2006 um 20:05

Geil!!
Ich kann mich nicht daran erinnern, irgendwo schöner Ski gefahren zu sein, als an|in|auf der Kleinen Scheidegg (oder wie Jörg sagen würde „Kleine Schaidechchchchchch“…).
Liebe Grüße an John!!
S.

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