2. stARTcamp Schweiz am 21. November in Bern

Keyvisual des stARTcamp Bern
Am 21. November 2016 findet im Alpinen Museum in Bern das 2. Schweizer stARTcamp statt. Ich habe die Freude, es wieder gemeinsam mit Axel Vogelsang, Roger Aeschbach und Daniele Turini vorzubereiten. Tickets sind ab sofort erhältlich. Die ersten 20 Tickets gibt es mit einem Rabatt von 30%. Am besten also schnell zuschlagen. Das stARTcamp in Bern ist aber nicht nur einfach das zweite Schweizer stARTcamp. Es ist zugleich Teil der stARTconference 2016.

Um zu erklären, was es damit auf sich hat, hole ich etwas weiter aus: Im Herbst 2008 begannen Karin Janner, Christian Henner-Fehr, Frank Tentler und ich mit den ersten Überlegungen zur stARTconference. Wir wollten eine Konferenz veranstalten, auf der es um die Frage gehen sollte, wie Kultureinrichtungen das Social Web für ihre Arbeit nutzen können. Ziemlich genau ein Jahr später fand tatsächlich auch die erste Konferenz mit 500 Teilnehmern in Duisburg statt, bis 2011 folgten zwei weitere Ausgaben. Auf diesen Konferenzen waren die beherrschenden Fragen: Wie funktioniert Twitter? Warum sollte ich einen Facebook-Account haben? Was bringt mir Social Media eigentlich außer viel Arbeit? Nach drei Konferenzen war das nicht mehr die Frage, es ging zunehmend um Erfahrungsaustausch, spezifischere fachliche Fragen sowie um Fall- und Anwendungsbeispiele für neue Tools etc. Dafür haben sich die stARTcamps als ideales Format erwiesen, von denen aufgrund regionaler/lokaler Initiativen seit 2010 rund zwei Dutzend im deutschsprachigen Raum durchgeführt worden sind. stARTcamps lassen sich vergleichsweise unkompliziert organisieren, als Teilnehmer muss man nicht allzu weit reisen und hat es selbst in der Hand, an die Informationen zu kommen, die man braucht.

Dennoch gibt es derzeit einen Quantensprung in der Entwicklung digitaler Medien, die zwar noch in den Kinderschuhen steckt, aber sich doch zu einem deutlichen Trend gemausert hat. Gemeint ist die immer engere Verzahnung von analoger und digitaler Welt: iBeacons, Augmented Reality (Stichwort «Pokemon Go»), Virtual Reality, Chatbots und soziale Messenger-Dienste erweitern, ergänzen oder verdrängen die klassischen Social Media-Kanäle, um die es auf den frühen stARTconference ging. Aus diesem Grund waren Frank, Christian und ich der Meinung, dass es gerade eine gute Gelegenheit ist, einen #neu_stART mit der stARTconference zu wagen. Nicht als klassische Konferenz, sondern als «Joint venture» mehrerer stARTcamps. Christian hat darüber vor kurzem schon im Zusammenhang mit der Ankündigung des stARTcamps Wien geschrieben, das ebenfalls am 21. November stattfindet. Ein drittes Camp wird es im Ruhrgebiet geben. Die Camps sind durch das gemeinsame Oberthema «#neu_stART – Kultur an der real-digitalen Schnittstelle» inhaltlich miteinander verknüpft. Der Schwerpunkt des Schweizer Camps liegt dabei auf Content-Strategien und Storytelling, der des Wiener Camps auf der Schnittstelle von Inhalten und Technologien und der des Ruhr-Camps auf dem technologischen Ökosystem, in dem diese Entwicklungen stattfinden. Im Vorfeld ist noch eine gemeinsame Blogparade zu diesem Thema, im Nachgang eine gemeinsame publizistische Aufbereitung der drei Camps geplant. Näheres dazu folgt in Kürze.

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  1. Pingback: Nochmal stARTcamp Schweiz | christianholst.de

  2. Pingback: stARTconference-Blogparade: Kultur an der real-digitalen Schnittstelle | christianholst.de

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